Katastrophale Zollkontingente für Schweizer Stahl
Am Tag vor der Umsetzung der neuen EU-Schutzzölle auf Stahl gibt die EU bekannt, die Importquoten für Freihandelspartner zu erhöhen. Neben der Schweiz erhalten somit elf andere Staaten eine Vorzugsbehandlung im Stahlhandel mit der EU. Damit geht die EU einen wichtigen Schritt auf die Partnerländer zu, aber ignoriert weiterhin die Realität, dass die Schweiz im Zentrum in Europa ganz anders in den europäischen Markt eingebunden ist. Für die Schweizer Produzenten wie auch für zahlreiche KMU in vor- und nachgelagerten Prozessen ist die heute veröffentlichte Durchführungsverordnung zu den morgen startenden neuen Stahlschutzmassnahmen weiterhin ein EU-Exportverbot und ein massiver Eingriff.